Author Archives: kiraregenspurger

Die letzten Tage

Jetzt sind es noch 15 Tage bis zu meiner Abreise.  Die Vorbereitungen laufen – alle Impfungen sind erledigt, ich habe eingekauft und das Abschiednehmen beginnt.

Auch das Packen ist schon ein großes Thema, denn bei nur 23 kg erlaubtem Gepäck und etwas Handgepäck muss genau gerechnet werde. Was nehme ich mit, was lasse ich zu Hause? Schon die Frage, ob Koffer oder lieber einen großen Backpacker- Rucksack, stieß auf große Diskussionen. Entschlossen habe ich mich jetzt für einen „kleinen“, leichten Backpacker-Rucksack als Handgepäck und einen Koffer.

Was für Kleidung benötige ich, damit ich die Regenzeit, aber auch die heißen Tage gut überstehe? Welche Schuhe sind wichtig? Ziehe ich die Wanderschuhe vielleicht lieber schon auf den Flug an, weil sie zu schwer für den Koffer sind? – Ja, ich denke das mache ich 🙂 – Gewichtsparen ist ein großes Thema

Nehme ich lieber kleine und leichte Mirkofaser-Handtücher anstelle eines großen Badehandtuches mit? – Auf jeden Fall, das spart Volumen…

Auch steht die Überlegung, welche elektronischen Geräte ich mitnehmen werde. Ein Foto darf auf keinen Fall fehlen. Das Smartphone wird durch ein älteres Tastenhandy ersetzt und ein kleines Windows Tab wird wohl auch im Gepäck sein – ich will euch ja weiterhin auf dem Laufenden halten.

Alles wird nach der Waage gepackt, denn am Ende steht die Frage: Für wie viel Schokolade ist noch Platz?

Von Tag zu Tag steigt die Aufregung – Was erwartet mich?

Heute Nachmittag habe ich noch einen Termin bei unserem Lokalradio und dann noch eine Besprechung im BDKJ.

Der Freiwilligendienst wird mir vom Bund deutscher katholischer Jugend (BDKJ) in Bamberg in Kooperation mit dem Missionskreis Ayopaya ermöglicht. Der BDKJ ist als Träger für Freiwilligendienste im Ausland staatlich anerkannt und arbeitet unter dem Motto „Miteinander leben- voneinander lernen“.

Die weltwärts-Einsätze werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert, jedoch werden mit dieser Unterstützung nicht die gesamten Kosten gedeckt und die Freiwilligen und der BDKJ sind auf Spenden angewiesen.

„Helfen Sie, damit ich helfen kann“ ist mein Slogan, mit dem ich Sie um eine Spende bitte. Ihre Spende geht direkt an den BDKJ und dient zur Unterstützung aller Freiwilligen. Denn meine Geschichte ist nur ein Beispiel von vielen. Da der BDKJ ein offizieller Träger ist, kann die Spende bei der Steuer geltend gemacht werden und auf Nachfrage wird gerne eine Spendenquittung erstellt.

 

 

Spendenkonto:

Jugendamt der Erzdiözese Bamberg

Liga Bank Bamberg

IBAN:    DE74 7509 0300 0509 0066 80

BIC:        GENODEF 1M05

Betreff: „Spende WFD 2014-2015 KR“

Erstes Bild von uns

Hier ein Bild von uns 4, die zusammen nach Bolivien gehen…

…Damit ihr auch alle wisst, wer über sein Freiwilligenjahr berichtet. Wir Vier :)

Jonas, Kira, Pauline und Jakob

 

Willkommen auf meinem Blog :)

Willkommen auf meinem Blog 🙂

Hier möchte ich, sooft es mir das Internet erlaubt, all meine Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen mit allen Lesefreudigen teilen.

Aber erst mal zu mir: Ich heiße Kira Regenspurger, bin 18 Jahre alt und komme aus Coburg. Hier habe ich dieses Jahr am Casi mein Abi gemacht und erfülle mir jetzt einen Traum:

Ich werde ein Jahr in Südamerika verbringen, neue Kulturen kennenlernen und meine bereits erworbenen Spanischkenntnisse erweitern. Im Oktober beginnt nun meine Reise mit dem BDKJ und dem Missionskreis Ayopaya nach Bolivien, wo ich die nächsten 11 Monate leben werde. Dort werde ich einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst leisten und in einem kleinen Internat-Centro Social- in Independencia, einem kleinen 3000 Einwohnerdorf auf 2700m in den Anden, arbeiten und wohnen. Mit Pauline zusammen, werde ich die Hälfte meines Aufenthaltes in dem an das Internat angebundenen Kindergarten arbeiten. In der restlichen Zeit unterstütze ich in der Schule die Lehrer und gestalte Freizeitaktivitäten für die Internatsschüler. Auch ein Trip durch die Anden mit der Krankenschwester des Internats steht auf dem Plan, um medizinische Versorgung in die Dörfer zu bringen.

Bei vielen stellt sich die Frage, warum in ein Entwicklungsland, eine völlig fremde Kultur und Lebensweise und auch noch arbeiten, warum keine Reise? Genau diese Dinge reizen mich. Nach einer Reise nach China und in die USA stand für mich fest, dass Südamerika der nächste Kontinent auf meiner Liste ist und ich die Lebens- und Denkweisen, sowie die Mentalität erleben möchte. Und nicht nur kennenlernen, sondern auch selbst diese versuchen zu leben. Ein Freiwillig Soziales Jahr ist in meinen Augen dazu eine gute Möglichkeit, zumal man aktiv noch im Land arbeitet und somit auch etwas helfen kann. Zwar werde ich nicht die Welt verbessern können, aber einen kleinen Teil dazu beitragen. Nämlich den Kindern, mit denen ich arbeiten werde, den einen oder anderen schönen Moment zu bescheren, Perspektiven zeigen und ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Ganz nach dem Motto:

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, können das Gesicht der Welt verändern“.

Wer immer up-to-date sein will, kann seine Emailadresse gerne oben rechts eintragen und bekommt immer eine Nachricht, wenn ich einen neuen Eintrag schreibe oder ihr schreibt mir direkt eine Mail (kira@regenspurger.de) und ihr kommt in den Emailverteiler.

Ich freu mich, wenn ihr an dieser Stelle mein Jahr in Bolivien begleitet.  🙂

Eure Kira